Die transmediale ist ein internationales Festival für zeitgenössische Kunst und digitale Kultur. Sie diskutiert und präsentiert avancierte künstlerische und theoretische Positionen zu den gesellschaftlichen Auswirkungen neuer Technologien und damit verbundenen Fragen nach neuen Produktionsformen, Wissensvermittlung, sozialer Praxis und politischer Meinungsbildung. Die zunehmende Vernetzung unserer Lebenswelt mit Technologien sowie neue dynamische Formen der sozialen Interaktion sind Ausdruck für eine kulturelle Komplexität und ihre soziale, politische und ökonomische Praxis. Die transmediale widmet sich daher besonders der Entwicklung innovativer Formen der Kulturproduktion und digitaler Werkzeuge an der Schnittstelle lokaler und globaler Netzwerke, um den kritischen, kreativen und meinungsbildenden Umgang mit neuen Technologien zu fördern und unsere gegenwärtige Gesellschaft mit zu gestalten.
Schwerpunkte der transmediale bilden die Ausstellung, der Wettbewerb, die Konferenz, das Film- und Videoprogramm und die Publikationsreihe 'transmediale parcours'. Darüber hinaus kooperiert sie mit dem CTM (club transmediale).
transmedialeist ein Projekt der Kulturprojekte Berlin GmbH, in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. mehr...
Die transmediale wurde 1988 als VideoFilmFest ins Leben gerufen, einem Nebenprogramm der Sektion Internationales Forum des Jungen Films der Berlinale. Damit wollte der Mitbegründer und künstlerische Leiter Micky Kwella auch solchen Produktionen ein Forum bieten, die auf elektronischen Medien realisiert wurden und somit von reinen Filmfestivals wie der Berlinale ausgeschlossen waren. mehr...