Preisverleihung transmediale Awards 2010
Die diesjährigen Preisträger des transmediale und des Vilém Flusser Theory Award stehen fest. Die Preise wurden am Abend des 6. Februar von Barbara Kisseler, Chefin der Berliner Senatskanzlei, und den Mitgliedern beider Jurys verliehen.
Preisträgerin des transmediale Award 2010 ist die kanadische Künstlerin Michelle Teran, die in Berlin lebt, mit Ihrer Arbeit Buscando al Sr. Goodbar. Sie erhält ein Preisgeld von 6.000 Euro.
Eine Auszeichnung, dotiert mit 2.000 Euro, geht an die Künstler Aaron Koblin und Daniel Massey aus den USA für ihre Arbeit Bicycle Built For Two Thousand.
Den Vilém Flusser Theory Award, dotiert mit 2.000 Euro, erhält Warren Neidich für sein Forschungsprojekt Neuropower. Warren Neidich kommt aus den USA und lebt in Berlin.
In Vorbereitung auf das Festival luden die transmediale und der CTM (club transmediale) zur Teilnahme am Wettbewerb beider Awards ein. Gefragt waren künstlerische Positionen, die in ihrer Formensprache, Herangehensweise und Praxis unser Verhältnis zur technologisch geprägten Gesellschaft thematisieren, hinterfragen und bereichern. Die internationale Jury wählte unter rund 1.500 Einreichungen aus 75 Staaten neun nominierte Beiträge aus, die derzeit auf der transmediale.10 vorgestellt werden.
Zur Jury des transmediale Award 2010 zählen Michelle Kasprzak (Edinburg), José Luis de Vicente (Barcelona), Li Zhenhua (Peking/Zürich), Yves Bernard (Brüssel) sowie Doreen Mende (Berlin). Zum Beratungsgremium des Vilém Flusser Theory Award 2010 gehören Marcel René Marburger (_Vilém_Flusser_Archiv, Berlin), Oliver Grau (Donau-Universität Krems) und Sabeth Buchmann (Akademie der Bildenden Künste, Wien).
Weitere Informationen zu den Arbeiten der Preisträger und die Begründungen der Jury sind beigefügt.
| Anhang | Größe |
|---|---|
| transmediale.10_Pressinformation_Award.pdf | 203.48 KB |


